Warum ist das wichtig?
Wälzlager sind zentrale Bauteile in Maschinen, die rotierende Bewegungen ermöglichen. Ihr Ausfall kann:
- zu Stillstand, Schäden oder hohen Kosten führen,
- Wartungspläne beeinflussen,
- oder sicherheitskritische Systeme betreffen.
Darum ist es wichtig, schon in der Planung zu wissen, wie lange ein Lager hält – basierend auf Belastung, Drehzahl und Einbaubedingungen.
Was bedeutet “Lebensdauer”?
Im Wälzlager-Kontext bezieht sich die Lebensdauer auf die Zeit bis zum ersten Ermüdungsausfall, meist durch Materialverschleiß an den Laufbahnen oder Wälzkörpern.
Die Berechnung ist statistisch:
- Die sogenannte L₁₀-Lebensdauer (nach ISO 281) gibt die Betriebsdauer an, die 90 % aller Lager unter gleichen Bedingungen erreichen.
- Man spricht deshalb auch von “nomineller Lebensdauer”.